[Rezension] Verwesung - Simon Beckett

Dienstag, 24. Juli 2012






Titel: Verwesung
Autor: Simon Beckett
Verlag: rororo
Erscheinungsdatum: 20. Juli 2012
Seitenanzahl: 448
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3449248665 

Inhalt:
"Tief vergraben schlummert die Wahrheit.
Das Zimmer ist ein Trümmerhaufen, die junge Frau grausam zugerichtet. Um Hilfe hatte sie nicht rufen können – stumm, wie sie war. Neben der Leiche findet man ihren Mörder, blutverschmiert: Jerome Monk wurde nicht nur wegen seiner hünenhaften Gestalt von allen gefürchtet. Schon lange steht er im Verdacht, drei junge Frauen entführt zu haben. Als er nun alle vier Morde gesteht, ist niemand überrascht. 

Doch Monk weigert sich zu verraten, wo er die Leichen vergraben hat. Auch der Einsatz des forensischen Anthropologen, Dr. David Hunter, bringt keine neuen Erkenntnisse.
Acht Jahre später gelingt Monk die Flucht aus dem Zuchthaus. Panik befällt die Anwohner der Gegend. David Hunter versucht, Monk zu stoppen. Doch der kennt sich in der nebligen Einsamkeit des Dartmoors besser aus als jeder andere ..."




~Der etwas andere David Hunter~

Eine kleine Info vorweg: Dieses Buch ist nicht unbedingt zu vergleichen mit den bisherigen "David Hunter" Fällen.
Diesmal beschreibt Simon Beckett nicht seitenlang die einzelnen Verwesungsstadien einer Leiche oder die Verstümmelungen die dem Opfer zugefügt wurden. Wobei ich das schon echt etwas vermisst habe (ja, ich mag solche Beschreibungen und finde sie mitunter auch noch sehr lehrreich). In diesem Thriller dreht sich die Geschichte vielmehr um die psychische Seite des Hauptverdächtigen und der Angst des Lesers.
Wiedereinmal gerät David Hunter in Situationen, die nicht nur ihm, sondern auch dem Leser Panik entlocken. Ob er nun in der Dunkelheit von einem Unbekannten gejagt wird, oder in einer engen Felsspalte unter der Erde feststeckt, er ist ein wahrer Meister darin, in bedrohliche Situationen zu geraten.

Am Anfang wird in einer Rückblende von den vor acht Jahren begangenen Morden erzählt. In dem Zusammenhang erfährt man ebenfalls, wie es zu dem schrecklichen Unfall von Hunters Frau und Tochter gekommen ist und in welcher Verbindung er zu den weiteren Charekteren im Buch steht.

So wie der Hauptverdächtige gekonnt falsche Fährten für die Polizeit legt, führt auch Simon Beckett den Leser des öfteren auf die vermeindlich richtige Spur. Doch wie in den vorhergegangenen Büchern, erweist sich das als großer Irrtum...

Leider kommt David Hunter wieder nicht zum Zuge, was die Frauen betrifft. Aber nun gut, es handelt sich ja auch um einen Thriller und nicht um einen Liebesroman ;)

Ich habe mich wie immer sehr unterhalten gefühlt und kann keinen negativen Kritikpunkt finden. Ausser vielleicht, dass Herr Beckett schneller schreiben muss, damit wir möglichst bald in den Genuss eines weiteren Dr. Hunter Buches kommen.

Kommentare:

  1. tolle rezi ^^

    ich mag ja nicht so thriller und so aber bei mir müssen Bücher, wenn sie mal leicht brutal anfangen, dann auch weiterhin so sein ;) und je blutrünstiger es ist desto mehr bekomme ich lust auf pommes mit kechup xD
    (eig. schau ich ja nur solche animes oder so an und da bekomm ich ununterbrochen lust auf pommes =____= )

    lg

    Alisia

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  2. Schöne Rezi und ich muss dir ja zustimmen. Die ausführlichen Beschreibungen unterschiedlichster Verwesungsstufen fand ich auch immer interessant, wobei ich mir dabei den Toten dann doch nicht so ganz genau vorstellen mochte ;) Fand übrigens "Verwesung" auch wieder richtig klasse!
    LG Isabel

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  3. Hey! Tolle Rezi... Ich fand "Verwesung" auch echt gut!

    Liebe Grüße,
    Chioo

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  4. Hallo :)

    Ich habe deinen Blog gerade über Blog-Zug entdeckt und bin sofort Leser geworden :D

    Würde mich freuen, wenn du auch einmal bei mir vorbeischauen würdest ;)

    Liebe Grüße
    Maura
    http://emotional-life-of-books.blogspot.de/

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