[Rezension] Ich hab dich im Gefühl - Cecelia Ahern

Freitag, 27. April 2012



Titel: Ich hab dich im Gefühl
Autor: Cecelia Ahern
Verlag: Fischer Verlag
erschienen am: 14. Juli 2008
Seitenzahl: 592
Preis: 12,00€
ISBN: 978-3-596-51210-2

"Joyce überlebt nur knapp einen Unfall – und weiß, dass sie ab jetzt ganz anders leben will. Doch irgendetwas ist seltsam: Sie kann auf einmal fremde Sprachen und erinnert sich an Dinge, die sie gar nicht erlebt habt. 
Justin ist als Gastdozent in Dublin. Er ist verdammt einsam, würde das aber nie zugeben. Als er eine junge Frau trifft, die ihm ungewöhnlich bekannt vorkommt, ist er verwirrt – er kommt einfach nicht drauf, woher er sie kennen könnte …




~Gefühlvoll und Tränenreich~

In dem Buch wird die Geschichte von 2 Protagonisten parallel erzählt.

In Dublin lebt die Immobilienmaklerin Joyce, dessen Leben nach einem Unfall nicht mehr das selbe ist, was es vorher war. Sie trennt sich nach 10 Jahren Ehe von ihrem Mann und zieht wieder bei ihrem 75jährigen, verwitweten Vater ein. Doch irgendwas Seltsames geht plötzlich in ihr vor. Sie kann fremde Sprachen fließend sprechen, kennt geschichtliche Daten und Fakten zu Architektur und Kunst und kann sich an viele Erlebnisse erinnern, die ihr zugleich vertraut und doch fremd vorkommen.

Der Amerikaner Justin Hitchcock ist nach einer gescheiterten Ehe seiner Tochter nach London gefolgt. Als Gastdozent hält er in Dublin einmal im Monat Vorträge über Kunst und Architektur. Dabei kommt er durch einen Blutspendetag am College in den einmaligen „Genuss“, Blut spenden zu dürfen, obwohl er panische Angst vor Spritzen hat. Nachdem er das aber doch überlebt hat, trifft er regelmäßig eine ihm eigentlich unbekannte Frau, die er aber doch irgendwie zu kennen glaubt und begibt sich auf die Suche nach ihr.

Nachdem ich schon einige Bücher von Cecelia Ahern gelesen habe, stellte ich mich bei diesem auf einen kitschig-romantischen Roman ein. Obwohl das weitestgehend auch zutrifft, hätte ich nicht damit gerechnet so herrlich dabei zu lachen. Schon nach einigen Kapiteln war die Geschichte von Joyce und Justin eher zur Nebensache geworden und ich fieberte jedes Mal auf die Erlebnisse zwischen ihr und ihrem Vater entgegen. Man weiß manchmal nicht, ob ihr Vater wirklich ein wenig vergesslich und verwirrt ist, oder ob er es nur vorspielt. Jedenfalls sind die Szenen mit ihm zum Brüllen komisch, ich musste mir erst die Tränen abtrocknen bevor ich weiterlesen konnte. Ebenso erfährt Joyce mit bzw durch ihren Vater so manche Lebensweisheit, die einen zum Nachdenken und manchmal auch vor Traurigkeit zum Weinen bringen.

Obwohl das Leben der 2 Protagonisten parallel dargestellt wird und es manchmal recht schnelle kurze Sprünge gibt, verwirrt es einen nicht beim Lesen. Joyce erzählt uns ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive während man bei Justin aus der 3. Person beobachtet. Ebenso trägt der lockere Schreibstil dazu bei, das Buch in kürzester Zeit fast am Stück durch zu lesen.

Eine sehr gelungene Story, die man auch bestimmt noch einmal mehr im Leben lesen und sich an ihr erfreuen kann.

Kommentare:

  1. Das Buch hab ich auch gelesen, echt klasse =)

    LG Sheena (deine neue Leserin)

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    1. Jap. Eigentlich bevorzuge ich eher Thriller, aber die Bücher von Ahern sind wirklich sehr schön zu lesen!

      (Danke für´s Abbonieren! *freu* )

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